Geschichte der Hochzeitstauben

Brauchtum

Dem Brautpaar sollen weiße Hochzeitstauben zu Wohlstand und Erfolg in der Ehe verhelfen. Diesen Brauch gibt es schon seit ca. 2.600 Jahren. Das Brautpaar öffnet

gemeinsam die Voliere und entlässt die schneeweißen Vögel in die Freiheit. Es ist unbestreitbar ein erhabenes Gefühl, wenn weiße Hochzeitstauben die Käfige verlassen und in den blauen Himmel aufsteigen, einige Runden zur Orientierung drehen um dann in ihre

Freiheit zu entschwinden. Ein Symbol für Frieden und der Beginn einer neuen Ära.

 

Weiße Tauben stellen ein exklusives, individuelles und unvergessenes Hochzeitsgeschenk dar. Es ist nicht nur eine tolle Überraschung für das Brautpaar sondern beschert der gesamten

Festgesellschaft ein unvergessliches Ereignis. Diese schöne Erinnerung wird dafür sorgen, dass alle noch lange von dieser Hochzeit zu berichten wissen.

Götter-Vogel

Tauben sind schon seit Jahrtausenden Symbolträger. In der Antike galten sie als „Götter-Vogel“. Zum Beispiel wurde der Himmelswagen der Liebesgöttin Aphrodite von Tauben gezogen! In vielen Bildern und Geschichten wird die weiße Taube als Friedensbote gesehen. Schon in der Bibel wird der Taube eine sehr große Bedeutung beigemessen. In der Lutherbibel von 1912 sagt Johannes im Matthäus-Evangelium: “Ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel herabschweben und auf ihm bleiben.“ Das frisch vermählte Brautpaar, das soeben sich das JA- Wort gegeben hat, darf nun also dieses große Glück mit der Welt teilen und entlässt die Tauben symbolisch in die Freiheit. Das Auflassen der weißen  Tauben wird sehr oft im Zusammenhang mit wichtigen religiösen Zeremonien wie Taufe, Konfirmation, Heiratsantrag, Verlobung oder Hochzeit verwendet.

Unterstützen Sie dieses schöne Bild des fliegenden, weißen Engels indem Sie dem Brautpaar oder Patenkind die einmalige Chance geben selbst die weißen Brieftauben in den Himmel aufsteigen zu lassen. Lassen Sie Worte und Wünsche der Liebe mit weißen Hochzeitstauben sprechen.

Woher kommen die Hochzeitstauben?

Hochzeitstauben sind in vielen Fällen mit gewöhnlichen Brieftauben verwandt. Mit ihrem sehr guten Orientierungssinn finden sie den heimatlichen Schlag auch aus Entfernungen von vielen hunderten Kilometern. Nachteil für den romantischen Einsatz als Hochzeitstaube ist die Farbe der Tiere. Denn diese Tauben sind meistens grau. Hochzeitstauben sind allerdings gewöhnlich weiß. Diese Farbgebung kann man dadurch erreichen, dass andere Taubenrassen in die Brieftauben eingekreuzt werden. Dabei vereinen sich die Merkmale der beiden Zuchtarten und es lässt sich eine weiße Farbe bei gleichzeitiger Beibehaltung eines guten Orientierungssinns erreichen. Damit die Tauben auch jederzeit einen sicheren Heimflug erreichen, setzt dies immer ein gutes Training unserer Hochzeitstauben voraus. Auch die schneeweißen Hochzeitstauben müssen Ihre Kondition stärken. Lernen sich vor Raubvögeln zu schützen und im Schwarm zu fliegen. Als verantwortungsvoller Züchter bringe ich die Tauben immer persönlich an

 den Ort der Auflassung und lasse sie im größeren Schwarm von mindestens 10 Tieren, in einem maximalen Umkreis bis zu 100 km vom Heimatschlag entfernt, aufsteigen. Zwar können die Tauben auch paarweise aufgelassen werden, allerdings sollte hier die Entfernung zum Heimatschlag nicht allzu weit sein.


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